Zement-Radroute Ennigerloh

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Ennigerloh ist eine attraktive Kleinstadt im Herzen des Kreises Warendorf, im süd-östlichen Münsterland – ein Paradies für Radfahrer. Die Stadt liegt im Städtedreieck Hamm – Münster – Bielefeld und ist von der Autobahn aus bestens zu erreichen. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts war Ennigerloh wirtschaftlich ein Bauerndorf. Heute ist Ennigerloh ein Industrieort mit einer interessanten Branchenstruktur.

Bereits gegen Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte sich die Zementindustrie. Später kam der Zementanlagenbau hinzu. 2010 blickte die Stadt auf 1150 Jahre Geschichte zurück, die in den letzten 100 Jahren wesentlich vom Zement mitbestimmt wurde – zumal fast 10 Werke ihren Standort in Ennigerloh hatten. Die Verbundenheit zum Zement zeigt sich auch im Stadtwappen:

wappen_ennigerlohDrei Muscheln – Synonyme- für den aus Kalkstein gewonnenen Zement.

Entlang der Zement-Radroute sind Gegenwart und Geschichte des Zementabbaus in Ennigerloh lebendig. Vorbei an Werksstandorten und Steinbrüchen im Ennigerloher Umfeld lässt sich allseits Neues entdecken und Interessantes erfahren. Sportliche Betätigung inklusive Kulturprogramm – die perfekte Mischung für einen schönen Ausflug ins Grüne!

Anfahrt

Anreisen können Sie bspw. über die BAB 2 Dortmund – Berlin, Abfahrt Ennigerloh; nach 10 km befinden Sie sich im Stadtkern. Aus den umliegenden Gemeinden können Sie bequem mit dem FahrradBus des RVM, der zwischen Münster und Beckum pendelt, anreisen.

Tourenbeschreibung

Die 22,15 km lange Tour durch die fahrradfreundliche münsterländische Parklandschaft erlaubt ein gemütliches Vorwärtskommen und lässt sich auch von untrainierten Radfahrern problemlos bewältigen. Die Route führt über meist asphaltierte Wirtschaftswege und eignet sich hervorragend als Tagestour.

Stationen der Tour

  • Drubbel
  • Stillgelegter Steinbruch des Zementwerks Germania
  • ThyssenKrupp
  • Bahntrasse der Westfälischen Landeseisenbahn (WLE)
  • Zementwerk Elsa
  • Elsa-Altsiedlung
  • HeidelbergCement Baustoffe für Geotechnik (HCG)
  • Aussichtsplattform mit Blick in das Naturschutzgebiet Anneliese
  • Kolonie Germania
  • Sportpark Stavernbusch
  • Bergstrasse
  • Abfallwirtschaftsgesellschaft Kreis Warendorf (AWG)
  • Brücke über das aktive Steinbruchgelände
  • Regenerative Energien
  • Teutoburger Wald
  • HeidelbergCement AG
  • Grimberg-Steinbruch
  • Zementwerk Union
  • St. Ludgeruskirche (inzwischen abgerissen)
  • Ennigerloher Mühle

Impressionen der Zement-Route

Weitere interessante Angebote rund um Ennigerloh

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  • Wochenmarkt in Ennigerloh

    Der wöchentlich stattfindende Markt im Herzen Ennigerlohs lockt die Kunden mit einen breit gefächerten Angebot.

  • Pängel Anton

    Oldtimer-Freunde treffen sich hier seit 1990 jeden ersten Dienstag im Monat. Gemütlichkeit, nette Atmosphäre und gute Musik sind garantiert.

  • Dielenabende Enniger

    Die Dielenabende auf der Pfarrhaustenne Enniger umfassen neben Musik- und Liederabenden auch Kammerkonzerte oder Lesungen. Die Veranstaltungen der katholischen Kirchengemeinde St. Laurentius erfreuen sich Jahr für Jahr großer Beliebtheit bei kulturinteressierten Besuchern. Detaillierte Informationen erhalten Sie auf der nachfolgenden Webseite: www.dielenabende-enniger.de

  • Betriebsbesichtigung bei L.B. Bohle

    L.B. Bohle ist weltweit führender Maschinenbauer für die Pharmaindustrie. Zu den Kompetenzbereichen des Unternehmens, welches auf fünf Kontinenten vertreten ist, gehörenu.a. Misch- und Beschichtungssysteme. Das Familienunternehmen wurde 1981 gegründet und beschäftigt heute mehr als 250 Mitarbeiter. Herausragend ist die individuelle Entwicklung einzelner Maschinen, abgestimmt auf die jeweiligen Wünsche des Kunden. L.B. Bohle bietet im Rahmen der Betriebsbesichtigung allen Interessierten ab 10 Jahren umfassende Einblicke in den Betriebsalltag. Teilnehmeranzahl: max. ca. 20 Personen Dauer: ca. 1,5 Stunden Termine: 02.08.2017 und 23.08.2017 (Einzelanmeldungen sind möglich) Anmeldungen: Stadt Ennigerloh, Stadtmarketing, Tel. 02524/28-3001 oder touristik@ennigerloh.de Weitere Informationen: www.lbbohle.de

  • Westkirchener Windmühle

    Die Windmühle in Westkirchen gehört fast 200 Jahre zum Landschaftsbild des Dorfes.

  • Reiten

    Der Kreis Warendorf wird auch Pferdekreis genannt und es gibt unzählige Höfe und Reitmöglichkeiten.

  • Ruine Nienburg

    1675 wurde die „Neue Burg“ zerstört. Die Ruine liegt versteckt an einem Wanderweg im Wald oberhalb von Ostenfelde.

  • Plattdeutsches Theater

    Sowohl in Enniger als auch in Ostenfelde haben sich bereits Ende des 18. Jahrhunderts Laienspielscharen zusammengefunden. Die plattdeutschen Theater sind sehr beliebt.

  • Golfen

    Am Schloss Vornholz in Ostenfelde finden Sie eine der schönsten Golfanlagen des Münsterlandes.

  • Der „Knüppelkönig“ feiert sein Comeback

    Nach langem Dornröschen-Schlaf lässt das Stadtmarketing Ennigerloh den traditionsreichen Wettbewerb wieder aufleben. Hier erleben Sie die Ennigerloher Antwort auf das klassische Schützenfest. Der Vogel aus Styropor hängt an einer 3 m hohen Holzkonstruktion. Es gilt Diesen mithilfe von „Knüppeln“ abzuwerfen. Sieger wird, wer auch den letzten Rest vom Vogel abwirft. Dieser erhält zur Ehrung eine Siegermedaille und ein Zementsäckchen mit leckerer Füllung. Bei einem zünftigen Grillbuffet kann die Gesellschaft dann den Abend in Ruhe ausklingen lassen. Die Kosten für den Wettbewerb und das anschließende Grillbuffet belaufen sich auf 25 € pro Person. Der Knüppelkönig ist perfekt für Gruppen bis zu 20 Personen geeignet und bereichert Ennigerloh ab sofort um eine weitere attraktive Möglichkeit der Freizeitgestaltung. Regelwerk und geschichtlicher Ursprung Nähere Informationen erhalten Sie beim Stadtmarketing Ennigerloh unter www.ennigerloh-erleben.de oder telefonisch unter Tel: 02524/28-3001

  • Radfahren

    Ennigerloh ist bekannt für seine Zementroute und liegt zudem auf der 100 Schlösser Route.

  • Schloss Vornholz

    Das Schloss wurde 1666 auf alten Grundmauern der Burg Vornholz erbaut und beheimatet ein internationales Kavallerie-Museum.

  • Schwimmen

    Neben dem Olympiabad befindet sich in ruhiger und grüner Umgebung Ennigerlohs das Freibad Stavernbusch mit zahlreichen Wassersport-Aktivitäten.

  • Jugendzentrum Ennigerloh

    Das Jugendzentrum Ennigerloh ist Anlaufstelle für Jugendliche aus Ennigerloh und den Ortsteilen, aber auch Besucher sind herzlich willkommen.

  • Führung durch das Zementwerk Ennigerloh der HeidelbergCement AG

    Das Zementwerk Ennigerloh gehört zu HeidelbergCement, einem der international führenden Unternehmen der Zementindustrie. Alle Interessierten ab 10 Jahren können im Rahmen einer Führung umfassende Einblicke in den Betriebsalltag erhalten und einen Blick hinter die Kulissen der Zementherstellung werfen. Auf der rund zweistündigen Werksführung erfahren Sie Wissenswertes zum Thema „Zementabbau in unserer Region“. Außerdem können alle Fragen rund ums Werk aus erster Hand beantwortet werden. Das Stadtmarketing Ennigerloh nimmt Anfragen zu einer Führung gerne entgegen. Teilnehmeranzahl: max. ca. 20 Personen Dauer: 2 Stunden Erforderlich: festes Schuhwerk Termine: 21.04.2017 und 19.07.2017 (offizielle Führungen, bei denen Einzalanmeldungen möglich sind) Anmeldungen: Stadt Ennigerloh, Stadtmarketing, Tel. 02524/28-3001 oder touristik@ennigerloh.de Weitere Informationen: www.heidelbergcement.de/ennigerloh

  • Ennigerloher Mühle

    Die heutige Mühle stammt aus dem Jahr 1869 und wurde vollständig restauriert. Alljährlich findet hier das Mühlenfest statt.

  • Kultur & Kino

    In der alten Brennerei Schwake finden Sie ein breites Kulturangebot und das kleinste Kino Deutschlands.

  • Betriebsbesichtigung AWG

    Ausgangspunkt der AWG ist das Abfallwirtschaftskonzept des Kreises Warendorf: Die konsequente Vermeidung und Verminderung von Abfällen, die Schadstoffentfrachtung, die stoffliche Verwertung, die Wertstoffsammlung, die Kompostierung und die weitestgehende Verwertung der Restabfälle. Letztlich sollen abschließend die verbleibenden Reststoffe umweltgerecht und sicher deponiert werden. Aus dem Abfallwirtschaftskonzept ergibt sich für die AWG die Anforderung des nachhaltigen Wirtschaftens, sowohl aus dem ökologischen als auch aus dem wirtschaftlichen Blickwinkel. Sollten Sie Interesse an einer Betriebsbesichtigung dieser modernen Anlage und Ihrer Prozesse haben, dann melden Sie sich bei der Stadttouristik. Teilnehmeranzahl: 10-30 Personen Dauer: zwischen 1-2 Stunden, individuell vereinbar Ablauf: Theorie (ca. 20 Minuten), danach Besichtigung des Betriebsgeländes Verpflegung: Getränke auf Bestellung möglich (kostenpflichtig) Download: Sicherheitshinweise zur Betriebsführung Weitere Informationen: www.awg-waf.de